Ausbau der Strassen in den Bergen

Talstrasse alt und neu

Der Wochenkommentar 31/2018 von Matthias Zehnder „Für eine Stadt mit menschlichem Mass“ in dem der Autor sich an der „Velostadt“ Kopenhagen freut und mit der Autoeuphorie von Basel vergleicht, ist Anlass zum Nachdenken über den Autorstrassenausbau im Berggebiet.
Was in der Stadt zu beobachten ist, gilt ebenso für ländliche Gebiete, gemäss meinen Erfahrungen vor allem auch im Berggebiet. Die hier zirkulierenden Autos scheinen grösserer und bulliger zu werden, gleichzeitig werden Strassen in fast jedes Tal und und durch die Bergdörfer verbreitert, Sommerzeit ist Strassenausbauzeit. Das Hauptargument dafür heisst „mehr Sicherheit“. Vorausschauendes und vorsichitges Fahren am Berg ist dann nicht mehr nötig. Die breiten Strassen verlocken zu hohem Tempo am Berg. Velostreifen gibt es kaum. Langsamverkehr-Fahrer/innen sollen sich E-Trekking- oder E-Mountainbikes zulegen und auf Wanderwegen fahren, wo sie dann ab und zu die Fussgänger/innen ärgern.

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